{"id":15149,"date":"2013-04-02T17:32:00","date_gmt":"2013-04-02T17:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/875jahrekirchgoens.de\/?p=15149"},"modified":"2024-03-17T17:36:40","modified_gmt":"2024-03-17T17:36:40","slug":"im-dritten-anlauf-tiedemann-als-stadtbrandinspektor-gewaehlt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/875jahrekirchgoens.de\/?p=15149","title":{"rendered":"Im dritten Anlauf: Tiedemann als Stadtbrandinspektor gew\u00e4hlt"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Im Zeichen der internen Querelen stand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren am Freitagabend. Im dritten Anlauf wurde schlie\u00dflich Michael Tiedemann mit 99 Stimmen zum neuen Stadtbrandinspektor gew\u00e4hlt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Er l\u00f6st B\u00e4rbel Geretschl\u00e4ger ab. Uwe Holl\u00e4nder und Dr. Stefan Lugert erhielten bei den Wahlen f\u00fcr die Stellvertreter jeweils die meisten Stimmen. Tiedemann will jetzt sein Bestes tun, um die Balance zwischen den einzelnen Lagern zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Alexander Heinz betonte, dass weder er noch die Stadtbrandinspektorin B\u00e4rbel Geretschl\u00e4ger abgew\u00e4hlt noch vom Magistrat entlassen worden seien. Es seien ausschlie\u00dflich \u00bbpers\u00f6nliche und private Gr\u00fcnde\u00ab gewesen, die zum Entlassungsantrag Anfang Februar gef\u00fchrt hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fcrgermeister Merle w\u00fcrdigte, dass sowohl f\u00fcr Geretschl\u00e4ger als auch f\u00fcr Heinz die Pflichterf\u00fcllung stets an oberster Stelle gestanden habe. So dankte der B\u00fcrgermeister beiden ausdr\u00fccklich, wobei er auf eine baldige Genesung von Geretschl\u00e4ger hoffte, die am Abend aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nicht anwesend sein konnte. Dass sich die Feuerwehren untereinander nicht einig waren, wurde nicht zuletzt auch w\u00e4hrend der Wahl des neuen Stadtbrandinspektors sichtbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser wurde f\u00fcr f\u00fcnf Jahre gew\u00e4hlt. Ganze drei Anl\u00e4ufe g\u00f6nnten sich die Anwesenden. Wegen der zuvor beantragten Geheimwahl zogen sich die Wahlen des Stadtbrandinspektors sowie der zwei Stellvertreter bis in die fr\u00fchen Morgenstunden. Um kurz vor Mitternacht verk\u00fcndete dann der Wahlleiter, der erste Stadtrat Manfred Sch\u00fctz: \u00bbWir haben wei\u00dfen Rauch\u00ab. 99 Stimmen vereinigte Michael Tiedemann im dritten Wahlgang schlie\u00dflich auf sich. Sein Herausforderer, J\u00f6rg Winter, bekam 80 Stimmen vom Plenum. Zuvor lieferten sich die beiden Kontrahenten ein \u00bbKopf-an-Kopf-Rennen\u00ab. So erhielten beide im ersten Durchlauf 80 Stimmen, wobei sechs ung\u00fcltige Stimmen und 26 Nein-Stimmen abgegeben wurden. In der zweiten Runde gab es ebenfalls keine eindeutige Mehrheit, es zeichnete sich jedoch schon eine Tendenz f\u00fcr Tiedemann ab: Bei 188 g\u00fcltigen Stimmen erhielt Tiedemann 88 und Winter 79. 21 votierten f\u00fcr keinen der beiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Wahl erkl\u00e4rte Tiedemann im WZ-Gespr\u00e4ch: \u00bbEs wird schwer, die Balance zwischen den einzelnen Lagern zu finden, aber ich versuche mein Bestes.\u00ab Er sei sich, sagte der gelernte Bankkaufmann und stellvertretende Niederlassungsleiter des Edelmetallhandelshaus Pro Aurum in Bad Homburg, der gro\u00dfen Herausforderung bewusst. \u00bbJeder Stadtteil hat seine Bed\u00fcrfnisse und die gilt es in Relation zu setzen und ihnen entsprechend auch Rechnung zu tragen. \u00abKeiner der Kameraden will in einem uralten Fahrzeug zu einem Brand kommen\u00ab, machte Tiedemann die derzeitige schwierige Situation klar. Auch die meiste Technik sei vollkommen veraltet. Dennoch m\u00fcsse man auch die finanzielle Machbarkeit im Auge behalten. \u00bbAls Stadtbrandinspektor kann ich nur meine fachm\u00e4nnische Kompetenz miteinflie\u00dfen lassen. \u00dcber das Geld entscheiden andere.\u00ab Schlie\u00dflich machte Tiedemann auch deutlich, dass er sich auf die Zusammenarbeit mit den beiden Stellvertretern freue.<\/p>\n\n\n\n<p>Uwe Holl\u00e4nder wurde mit 114 Stimmen vom Gremium, ebenfalls in geheimer Abstimmung, zum ersten stellvertretenden Stadtbrandinspektor gew\u00e4hlt. Zweiter stellvertretender Stadtbrandinspektor ist der Ebersg\u00f6nser Wehrf\u00fchrer Dr. Stefan Lugert, der in einer offenen Abstimmung mit gro\u00dfer Mehrheit gew\u00e4hlt worden war.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Neuwahl der Stadtbrandinspektoren gab es am Freitagabend auch jede Menge Ehrungen. So wurden Andreas Huber (M\u00fcnster), Carsten Schnitter (Ostheim), Sven Bieker (Pohl-G\u00f6ns) und J\u00fcrgen Gerum (Butzbach) f\u00fcr ihre 25-j\u00e4hrige Treue zur Feuerwehr mit dem Brandschutzehrenabzeichen in Silber ausgezeichnet. Ebenfalls bekamen Steffen Vieweg (Butzbach), Sabrina Penczynski (Pohl-G\u00f6ns), Dominik Dein (Nieder-Weisel) und Alexander Riegelhuth (Nieder-Weisel) eine Anerkennungspr\u00e4mie f\u00fcr ihr 10-j\u00e4hriges Engagement. F\u00fcr 20 Jahre wurden J\u00f6rg Zeh (Butzbach), Markus Hampel (Ebersg\u00f6ns), Andreas Schepp (Griedel), Jens Imbescheid (Hoch-Weisel), Andreas Lichtenth\u00e4ler (Fauerbach), Marco Dommes (Nieder-Weisel), Rainer Friede (Ostheim), J\u00f6rg Pauker (Ostheim) und Stefan L\u00f6schhorn (Pohl-G\u00f6ns) mit einer Anerkennungspr\u00e4mie geehrt. F\u00fcr 30 Jahre wurden geehrt: Heike Kopf (Griedel), Anette Dreut (Griedel) und Michael Jung (Ostheim). Auch die \u00bbalten Hasen\u00ab durften sich \u00fcber eine Anerkennung und Ehrung freuen: 40 Jahre standen und stehen sie ihrer Feuerwehr zur Verf\u00fcgung. Hierf\u00fcr bedankte sich B\u00fcrgermeister Merle, bei Norbert Diehl (Hoch-Weisel), Detlef Jung (Ostheim), Gerhard Schindler (Ostheim), Horst Dieter M\u00f6ckel (Ostheim), Dieter Kopf (Griedel), Heinz Bender (Griedel) und Dieter Binzer (Pohl-G\u00f6ns).<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die engagierten Mitglieder der Jugendfeuerwehr wurden geehrt. Gold erhielt Daniel Ernst, der seit dem 1. Mai 1984 in M\u00fcnster die Position des Jugendwartes gef\u00fchrt. Bronze ging an Sebastian Rees als Gr\u00fcndungsjugendwart der Maibacher Feuerwehr (ab 2003), sowie an Benjamin Grie\u00dfl der seit 2009 Jugendwart ist. Auch mit Bronze ausgezeichnet wurde Thomas Marx II., der seit 2001 f\u00fcr die Jugendwehr im Einsatz ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ernannt wurden die Maibacher Frank Hofmann (Wehrf\u00fchrer), Sebastian Rees (Stellvertretender Wehrf\u00fchrer \u2013 kommissarisch) sowie die Kirch-G\u00f6nser Markus Mohr (stellvertretender Wehrf\u00fchrer) und Sebastian Nitsche (2. Stellvertretender Wehrf\u00fchrer). Verabschiedet wurde am Freitagabend der stellvertretende Wehrf\u00fchrer Kurt M\u00fcller aus Kirch-G\u00f6ns.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie Heinz mitteilte, gab es in diesem Jahr keine Bef\u00f6rderungen, jedoch hatte die Stadtjugendfeuerwehrwartin, Sabrina Penczynski, erfreuliche Nachrichten \u00fcber die Mitgliederzahlen zu vermelden. 27 Neuzug\u00e4nge habe man verzeichnet. Zwar seien 23 Jugendliche wieder ausgetreten. Sieben habe man aber in die Einsatzabteilung \u00fcbernommen. Die Mitgliederzahlen der 14 Feuerwehren der Stadt Butzbach liegt jetzt bei 363 \u2013 davon 317 m\u00e4nnliche und 53 weibliche Mitglieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: Wetterauer Zeitung vom 2. April 2019<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Zeichen der internen Querelen stand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren am Freitagabend. Im dritten Anlauf wurde schlie\u00dflich Michael Tiedemann mit 99 Stimmen zum neuen Stadtbrandinspektor gew\u00e4hlt. Er l\u00f6st B\u00e4rbel Geretschl\u00e4ger ab. Uwe Holl\u00e4nder und Dr. Stefan Lugert erhielten bei den Wahlen f\u00fcr die Stellvertreter jeweils die meisten Stimmen. 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