{"id":17966,"date":"2004-06-04T11:18:00","date_gmt":"2004-06-04T11:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/875jahrekirchgoens.de\/?p=17966"},"modified":"2025-11-27T11:19:33","modified_gmt":"2025-11-27T11:19:33","slug":"evangelisches-gemeindehaus-kirch-goens-eingeweiht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/875jahrekirchgoens.de\/?p=17966","title":{"rendered":"Evangelisches Gemeindehaus Kirch-G\u00f6ns eingeweiht"},"content":{"rendered":"\n<p>Am Pfingstsonntag konnte die Kirchengemeinde von Kirch-G\u00f6ns ihr neues Gemeindehaus feierlich einweihen. Im Rahmen eines Gemeindefestes wurde das neue Geb\u00e4ude seiner Bestimmung \u00fcbergeben. Das Fest begann mit einem Gottesdienst. Es waren so viele G\u00e4ste gekommen, dass alle Sitzpl\u00e4tze im neuen Haus und dem aufgestellten Zelt besetzt waren. Die Vorsitzende des Kirchvorstands, Anita R\u00f6hrig, begr\u00fc\u00dfte insbesondere als Ehreng\u00e4ste Dekan J\u00f6rg-Michael Schl\u00f6sser, den Leiter der Regionalverwaltung Wetterau (fr\u00fcher bekannt ans Rentamt) Klaus Rumpf, Pfarrer Eberhard Heinz und Pfarrer Fuchs von der Kath. St. Gottfriedsgemeinde Butzbach, Bernhard Dern als 1. Vorsitzenden des Kirchenvorstandes von Pohl-G\u00f6ns, Susanne R\u00f6hrig vom Kirchenvorstand Niederkleen in Vertretung von Pfarrer Wagner, Stadtrat Gerhard Langsdorf in Vertretung von B\u00fcrgermeister Oswin Veith, die Ortsvorsteher Peter Braasch aus Kirch-G\u00f6ns und Dieter Z\u00f6rb aus Pohl-G\u00f6ns, Pr\u00e4dikantin Renate Euler aus Hoch-Weisel und die \u00d6ffentlichkeitsbeauftrage des Dekanats Wetterau, Annegret Rach. Ebenso begr\u00fc\u00dfte sie den Architekten Alexander Ehrenspeck aus Fernwald, den Landschaftsarchitekten Bellach und Andrea Schwab, die f\u00fcr das neue Gemeindehaus ein ganz besonderes Kreuz modelliert hat. Anita R\u00f6hrig dankte auch den vielen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Gemeindefestes beitrugen, sowie den besonders zahlreichen Kuchen-, Torten-, Kaffee- und Geldspendern. Ein ganz besonderes Dankesch\u00f6n sagte Anita R\u00f6hrig der ehemaligen Frauenhilfe von Kirch-G\u00f6ns unter der Leitung von Loni Becker, die zum Gemeindefest einen namhaften Betrag gespendet hatten. Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes stellte Andrea Schwar das von ihr geschaffene Kreuz vor. In Anlehnung an das ber\u00fcmte Bild von Salvadore Dali, \u201eDie zerrinnende Zeit\u201c hat sie eine zerflie\u00dfende Uhr auf das Kreuz modelliert als Mahnung daran, sich in Gelassenheit Zeit f\u00fcr den Glauben zu lassen. So tr\u00e4gt auch die Inschrift \u201eGlaube \u2013 Zeit \u2013 Gelassenheit\u201c. In seiner Predigt sprach William Thum \u00fcber das Pfingstereignis und wie das Leben der M\u00e4nner und Frauen, die mit Jesus unterwegs waren, nach Christi Himmelfahrt sich an Pfingsten durch den Heiligen Geist erf\u00fcllt wurden und dadurch mit st\u00fcrmischer Begeisterung des Auftrags annahmen, das Evangelium in alle Welt zu verbreiten. Manchmal w\u00fcrde gesagt, dass heute von diesem Elan nicht mehr viel zu sp\u00fcren sein. In Kirch-G\u00f6ns (und auch in der Pohl-G\u00f6nser Gemeinde) sei aber durchaus Begeisterung f\u00fcr die Sache des Glaubens zu erleben. Das neue Gemeindehaus sei ebenfalls Ausdruck dieser Begeisterung. Nach langer Zeit der Planung und Diskussion \u00fcber Standort und verschiedene Entw\u00fcrfe sei jetzt ein Haus gebaut worden, dessen sicher ungew\u00f6hnliche Form und auch geringe Gr\u00f6\u00dfe des neuen Hauses ge\u00fcbt wurde, sei doch ein Zentrum f\u00fcr die Gemeinde entstanden, das schon durch seine Form offen sei f\u00fcr alle, in dem viele Gruppen einen Ort finden k\u00f6nnten, an dem sie getreu der Inschrift des neuen Kreuzes \u201eGlaube \u2013 Zeit \u2013 Gelassenheit\u201c sich Zeit nehmen k\u00f6nnen, um in Gelassenheit und im Glauben zusammen zu kommen. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst mit Liedvortr\u00e4gen durch den Gesangverein 1862 Kirch-G\u00f6ns unter der Leitung von Dirigentin Daniela Schneider. Nach dem Gottesdienst richteten Architekt Ehrenspeck, Dekan Schl\u00f6sser, Bernhard Dern f\u00fcr den Pohl-G\u00f6nser Kirchenvorstand und die Pohl-G\u00f6nser Ortsvereine, Ruth Gerhard f\u00fcr den Diakonieverein und die Landeskirchliche Gemeinschaft, Stadtrat Langsdorf, Ortsvorsteher Braasch, sowie eine Abordnung des Heimat- und Backhausvereins Kirch-G\u00f6ns Gru\u00dfworts an die Gemeinde und \u00fcberreichten Geldgeschenke. Die Mitglieder des Kirchenvorstandes Sabine Lex und Margot G\u00e4rtner dankten Anita R\u00f6hrig und Helmut Kraeft, sowie den im letzten Jahr ausgeschiedenen Kirchenvorstandsmitgliedern f\u00fcr die geleistete Arbeit bei der Planung und Konzeption des neuen Gemeindehauses. Pfarrer Thum erw\u00e4hnte noch besonders das Rednerpult, das von dem Pohl-G\u00f6nser Schreinermeister Bolz nach einem Entwurf des Architekten Ehrenspeck angefertigt wurde. Die sanft geschwungene Form des Rednerpults folgt dabei der leicht geschwungenen Form des neuen Gemeindehauses. Ein gemeinsames Mittagessen schloss sich an. Neben den W\u00fcrstchen und Steaks vom Grill wurde auch ein orts\u00fcbliches, deftiges Essen von den G\u00e4sten sehr gerne angenommen \u2013 Braten mit Kartoffeln und Krautsalat, alles zubereitet von der Metzgerei Binzer aus Kirch-G\u00f6ns. Am Nachmittag bot Betty Menk f\u00fcr die Kinder Face-Painting an, das von vielen Kinder genutzt wurde. Um 14.00 Uhr trat der Gospelchor der Kirchengemeinden Kirch-G\u00f6ns und Pohl-G\u00f6ns auf. Unter der Leitung von Gabriele Kl\u00f6s sang der Chor mehrere Gospels, darunter die bekannten \u201eJoshua fit the Battle of Jericho\u201c, \u201eGo Down Moses\u201c und \u201eHe\u00b4s got the whole world in his hands\u201c. Mit dem Lied \u201eAmen\u201c wurden alle G\u00e4ste zum Mitsingen angeleitet, was auch alle kr\u00e4ftig taten. Zum Auszug, wie auch bereits beim Einzug sang der Gospelchor das afrikanische Traditional \u201eMashiti Amen\u201c. Danach wurde zur Kaffezeit ein gro\u00dfes Kuchenb\u00fcffet aufgebaut und die G\u00e4ste machten von den \u00fcber 50 gespendeten Kuchen und Torten so reichlich Gebrauch, dass bis auf geringe Reste alles aufgezehrt wurde beg\u00fcnstigt durch das sehr sch\u00f6ne Wetter schlossen sich noch einige Stunden des gemeinsamen Beisammenseins mit vielen Gespr\u00e4chen in und um das neue Gemeindehaus an, bevor das Gemeindefest in den Abendstunden zu Ende ging.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"310\" src=\"https:\/\/875jahrekirchgoens.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/grafik-340.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-17967\" srcset=\"http:\/\/875jahrekirchgoens.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/grafik-340.png 1024w, http:\/\/875jahrekirchgoens.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/grafik-340-300x91.png 300w, http:\/\/875jahrekirchgoens.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/grafik-340-768x233.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Andrea Schwab modellierte das Kreuz im                   Bild Gemeindehaus: evkpg.ekhn.de<br>neuen Gemeindehaus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt \u2026<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>Evangelische Kirche sparte viele Jahre f\u00fcr gro\u00dfes Projekt<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2002 reifte in der Kirchengemeinde Kirch-G\u00f6ns der Entschluss, ein neues Gemeindehaus zu bauen. Nachdem man viele Jahre R\u00fccklagen gebildet hatte, war man nun in der Lage ein solches Projekt durchzuf\u00fchren. Jedoch gestaltete sich die Auswahl des Standorts f\u00fcr ein solches Gemeindehaus schwierig. Der zun\u00e4chst ins Auge gefasste Platz im Dorfmittelpunkt neben bzw. vor der Kirche konnte trotz vieler Bem\u00fchungen durch den Kirchenvorstand nicht realisiert werden. Wichtige, denkmalsch\u00fctzerische Gr\u00fcnde sprachen dagegen; die Kirch-G\u00f6nser Kirche sollte nicht durch ein weiteres Geb\u00e4ude verdeckt werden. Im Herbst 2002 einigte man sich daher auf den jetzigen Standort neben dem evangelischen Pfarrhaus in der Hauptstra\u00dfe. Nun konnten Entw\u00fcrfe von Architekten angefordert werden, wobei die Gr\u00f6\u00dfe des neuen Gemeindehauses von vornherein festgelegt war in Abh\u00e4ngigkeit der Anzahl der Mitglieder der Kirchengemeinde. Nach eingehenden Diskussionen mit Vertretern der Evangelischen Landeskirche, mit Verantwortlichen vom Kreisbauamt und der Stadt Butzbach entschied sich der Kirchenvorstand dann f\u00fcr die Konstruktion des Architekten Alexander aus Fernwald. Sein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Entwurf erinnerte sie an ein Schiff in Anlehnung an das bekannte Kirchenlied \u201eEin Schiff, das sich Gemeinde nennt \u2026\u201c und sprach die Mitglieder des Kirchenvorstandes sofort an. So ist das neue Gemeindehaus auch auf den ersten Blick als etwas Besonderes zu erkennen und l\u00e4dt durch die offene Konstruktion zum Eintreten in dieses Haus sein. Die einzelnen Gewerke wurden in sogenannten beschr\u00e4nkten Ausschreibungsverfahren vergeben. Es wurden daher nur jeweils f\u00fcnf Firmen um die Abgabe eines Angebotes gebeten. Dabei wurde darauf geachtet, dass ortsans\u00e4ssige Firmen auch Gelegenheit zur Angebotsabgabe hatten. Unter den eingereichten Angeboten musste das jeweils g\u00fcnstigste in Auftrag gegeben werden. Dies hatte dann leider zur Folge, dass die ortsans\u00e4ssigen Firmen nicht bei jedem Gewerk ber\u00fccksichtigt werden konnten. Nach der Vergabe der Rohbauarbeiten wurde am Samstag, 20. September 2003, der offizielle Spatenstich durch Pfarrer William Thum und Helmut Kraeft als Vertreter des Kirchenvorstandes durchgef\u00fchrt. Die folgenden Arbeiten am Rohbau und dem Dach des neuen Gemeindehauses gingen so rasch voran, dass man bereits am Mittwoch, 5. November 2003, das Richtfest feiern konnte. Nach dem z\u00fcnftigen Richterspruch durch den Zimmer- und Dachdeckermeister Frank Will aus Kirch-G\u00f6ns feierte man zusammen mit den ausf\u00fchrenden Firmen und deren Arbeitern und einigen geladenen G\u00e4sten in der Gastst\u00e4tte \u201eZur Kegelbahn\u201c. Trotz kleinerer Restarbeiten im Inneren des Gemeindehauses waren jetzt alle Arbeiten an den Au\u00dfenanlagen so weit abgeschlossen, dass dem Einweihungsfest am Pfingstsonntag 2004 nichts mehr im Wege stand. So bemerkte der Dekan des Dekanats Wetterau, Pfarrer J\u00f6rg-Michael Schl\u00f6sser, auch in seinem Gru\u00dfwort an die versammelte Festgemeinde, dass es f\u00fcr ein Geb\u00e4ude, in dem viele Menschen im Glauben an Jesus Christi zu vielf\u00e4ltigen Aktivit\u00e4ten zusammen kommen werden, keinen besseren Termin zur Einweihung geben k\u00f6nne, als eben der Pfingstsonntag.<\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: Butzbacher Zeitung vom 4. Juni 2004<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Pfingstsonntag konnte die Kirchengemeinde von Kirch-G\u00f6ns ihr neues Gemeindehaus feierlich einweihen. Im Rahmen eines Gemeindefestes wurde das neue Geb\u00e4ude seiner Bestimmung \u00fcbergeben. Das Fest begann mit einem Gottesdienst. 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